Herzlich Willkommen
Der Kalangala District im ostafrikanischen Uganda umfasst die Ssese Inseln, eine Inselgruppe aus 64 bewohnten und 20 unbewohnten Inseln, die im Viktoriasee gelegen sind.
Der Kalangala District hat die höchste HIV Infektionsrate in Uganda, mit schlimmen Konsequenzen. Dazu gehören negative wirtschaftliche Folgen, gesundheitliche Probleme , sowie Stigmatisierung und Diskriminierung durch mangelndes Wissen über HIV/AIDS.
Das Kalangala Aids Children’s Project setzt den Grundstein für eine bessere Zukunft
Diese Umstände haben Kasiim Musige und andere Mitbürger in Kalangala dazu bewogen, das „Kalangala Aids Children’s Project“ zu gründen. Das Projekt hilft den Kindern zunächst direkt durch medizinische Betreuung. Es kümmert sich ferner um ihre so wichtige Schulbildung. Aber es klärt auch in den Gemeinden über HIV/AIDS auf und hilft den Bewohnern eigene Einkommen zu generieren und somit langfristig Perspektiven zu schaffen. Es setzt somit den Grundstein für eine bessere Zukunft.
Mittlerweile werden ca. 200 Kinder von 43 Helfern betreut. Alle Helfer sind ehrenamtlich tätig. Das Projekt ist seit 2009 offiziell im Kalangala Town Council eingetragen.
Ziele des Kalangala Aids Children’s Projects
Medizinische Versorgung
Das Kalangala Aids Children’s Project kümmert sich um die medizinische Versorgung der Kinder. Die Helfer sind selbst Gemeindemitglieder und kümmern sich um regelmäßige medizinische Kontrolluntersuchungen. Sie stellen sicher, dass Medikamente verabreicht und korrekt eingenommen werden. Gibt es gesundheitliche Komplikationen wird reagiert und eingegriffen.
Aufklärung
Es werden Schulungen abgehalten, um die Verbreitung des Virus zu erklären und den Gebrauch von Kondomen zu etablieren. Je mehr sich das Wissen um die Krankheit und deren Verbreitung in den Köpfen verankert, umso größer ist die Chance, die ständigen Neuinfektionen einzudämmen und die Stigmatisierung und Ausgrenzung der Betroffenen zu beenden.
Ernährung
Das Kalangala Aids Children’s Project betreibt eine kleine Geflügel- und Ziegenzucht. Die bedürftigen Kinder und deren Familien erhalten Unterstützung durch das Projekt in Form von Kleinvieh und der dazu nötigen Anleitung zur Tierhaltung und -zucht in kleinem Rahmen. Dadurch können sie selbständig ihre Ernährungssituation verbessern und sogar kleine Einkommen generieren.
Schulgeld
Es werden Gelder gesammelt, um den Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Denn das Schulgeld ist für viele nicht aufzubringen. Aber ohne Schulbildung gibt es keine Perspektive für die Zukunft.
Begegnungsstätte
Um die Arbeit des Projekts besser zu koordinieren und effektiver zu gestalten, planen die Verantwortlichen des Projekts eine Begegnungsstätte mit kleiner Landwirtschaft und ausreichend Platz für die Tierhaltung. Auch Platz zum Spielen und Begegnen für die Kinder soll es geben. Auf einem entsprechenden Gelände wird ein Büro mit Veranstaltungsräumlichkeiten, Ställen und eine Anbaufläche entstehen. Die Kinder und Familien des Projekts können geschult werden, sie können z.B. Kaffeeanbau, Ziegen- und Hühnerhaltung sowie -zucht praktisch erlernen. Informationsveranstaltungen zum Thema HIV/ Aids und anderen wichtigen Anliegen können abgehalten werden. Regelmäßige Treffen für die Kinder können besser organisiert und die Projektarbeit zentral besser gesteuert werden. Das Projekt gewinnt dadurch an Ansehen, Zuspruch und Unterstützung in der Gemeinde. Es kann durch den Verkauf aus dem Anbau selbständig finanzielle Mittel erwirtschaften, um den Fortbestand zu gewährleisten und die Bedingungen und Perspektiven für die betroffenen Kinder vor Ort nachhaltig zu verbessern.
Wir unterstützen diese Initiative durch unseren Verein „Kalangala Kinder“ e.V..
Das Motto des Kalangala Aids Children`s Project, von Einheimischen für Einheimische gegründet, lautet: A hand in time. Reichen auch Sie die Hand zur rechten Zeit.





